Summary
Overview
Ein ausführliches Gespräch mit dem Medienjournalisten Jörg Wagner über seine 28-jährige Karriere beim RBB, die Zustände im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Parallelen zwischen DDR- und BRD-Medien sowie die aktuellen Herausforderungen des Journalismus in Deutschland. Wagner reflektiert über seine Zeit bei DT64, die Wendezeit, Selbstzensur, Kontrolle durch Intendanzen und die zunehmende Angst in Redaktionen.
Einstieg und erste Begegnung: Die Anfänge von Jung & Naiv
Jörg Wagner war bereits in der fünften Folge von Jung & Naiv zu Gast - damals am Valentinstag 2013 bei einem Interview über den Rundfunkbeitrag. Der erste Kontakt entstand bereits im November 2011 über Facebook. Wagner hatte Thilo damals wegen kritischer Kommentare als 'Troll' eingeschätzt, sah aber das Potenzial und lud ihn ein. Die erste gemeinsame Sendung fand am 21. Januar 2012 statt und behandelte die Vorwahlen der US-Republikaner.
- Jörg Wagner war bereits Gast in Folge 5 von Jung & Naiv am 14. Februar 2013
- Erster Kontakt über Facebook im November 2011, Wagner fand Thilos Kommentare provokant aber interessant
- Wagner hatte 28 Jahre das Medienmagazin bei Radio 1 moderiert, davor bei DT64
- Die erste gemeinsame Sendung behandelte die US-Vorwahlen der Republikaner am 21. Januar 2012
" Kompromisslosigkeit verlangt harte Arbeit, Disziplin und einen guten Partner, dem man vertraut. Denn nicht immer kann man sicher sein, das Richtige zu machen. "
Vertrauen und Mentorschaft: Wie man Unberechenbarkeit kanalisiert
Wagner erklärt, wie wichtig es ist, jemanden zu haben, dem man 100 Prozent vertraut - bei ihm war es lange sein Vater. Er betont, dass man in der Medienbranche gesundes Misstrauen braucht, aber auch jemanden, der einem ehrliches Feedback gibt. Wagner spiegelte Thilo immer wieder, wie er wirkte, was dieser zunächst ungewohnt fand. Diese Art der kritischen Begleitung war entscheidend für Thilos Entwicklung.
- Man braucht jemanden mit Erfahrung, dem man 100% vertraut, als Leuchtturm und für ehrliches Feedback
- Wagner hatte seinen Vater als kritischen Gesprächspartner, der nach jeder Sendung Feedback gab
- In der Medienbranche braucht man gesundes Misstrauen, nicht jeder meint es gut
- Wagner spiegelte Thilo immer, wie er wirkte - etwa dass er unberechenbar sei, wofür man nicht immer sofort den Grund sieht
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